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Samstag, 19. Mai 2012

 
 

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Der Regisseur und seine Meinung zum Stück

Pascal Gassmann stellt sich vor:

Ich wurde am 1. Januar - übrigens als erster Schweizer des Jahres 1963 - in Bern geboren. Ob es die Champagnerkorken waren, die mich riefen oder die Feststimmung, oder ganz einfach meine Mutter, ist unwesentlich. Tatsache ist, dass ich seit etwas mehr als 38 Jahren unter den Menschen weile und es eigentlich ganz toll finde.
Dies wird auch der Grund sein, dass ich mich vor bald 14 Jahren entschied, Theater als Beruf auszuüben, Theater als eine Welt, die mit Menschen, Gedanken, Gefühlen und sooo vielem mehr zu tun hat. Dieser Entscheid führte auch dazu, dass ich ganz verschiedene Berufe erlebte, denn das Theater ernährt am Anfang den Geist weit mehr, als es den Magen füllt.

Nun ja, ich habe es scheinbar überlebt und kann heute vom diesem einzigartigen Beruf leben, sei es als Produktions- und Kursleiter, als Regisseur oder als Schauspieler. Ich war in den letzten 3 Jahren künstlerischer Leiter und Produktionsleiter beim "Theater für den Kanton Bern". Winterproduktionen in Mundart für Kinder und Sommerproduktionen in deutscher Sprache für Jugendliche und Erwachsene waren meine Hauptbereiche.
In "Jim Knopf", "Der Kleine Prinz", "Der eingebildete Kranke", "Ein Abend zu dritt" und auch "Der Dieb, der nicht zu Schaden kam" habe ich entweder Regie geführt oder mitgespielt.

Nebenbei habe ich die Grundlagen für einen kleinen eigenen Theaterbetrieb aufgebaut: "Carré Noir", dessen Produktion offiziell im Dezember 2001 starten wird. Und ab November 2002 kann man über die Homepage mehr erfahren... auch über meine Person.

 

Der Regisseur zum Stück

"Hase Hase" ist eine echte Herausforderung für die Regiearbeit, aber vor allem für die SchauspielerInnen, die sich darin bewegen. Dieses neuzeitliche Theaterstück bietet sehr viele Facetten. Doch keine Angst, "Hase Hase" ist kein abstraktes Stück. Ganz im Gegenteil! Die Situation ist sehr konkret: eine 1 1/2 Zimmerwohnung, eine Familie, die Hase heisst! Es hat hier keinen Platz für nichts und niemanden mehr. Am Anfang sind sie vier, und am Schluss ..... ?

Bei der Familie Hase heisst es: "Unsere Wohnung ist überfüllt! Wir haben gar nichts zu sagen und fast nichts im Magen, wir sind arm! Wir sind aber menschlich und auch fröhlich. Und das Wichtigste ist: Bei der Familie Hase halten alle zusammen, sogar wenn es der Hilfe der Ausserirdischen bedarf"...

Je mehr ich als Regisseur mit diesem Stück zu tun habe, je mehr ich in die Tiefe gehe, umso mehr wächst die Liebe zu dieser Familie, zur Familie Hase und die - vorübergehend - kleine Familie der DFTG. Ich habe ein tolles Ensemble, ein sehr gutes Stück und ein wunderschönes Kleintheater als Arbeitsplatz.
Was will ich mehr?....Ach, ja! Da wär noch was! Ich habe Sie, liebes Publikum. - Also bis bald!
 
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